Bevor man sich daran macht, Code zu schreiben oder ein Content-Management-System auszuwählen, sollte man sich zunächst darüber Gedanken machen, was man mit der Website überhaupt erreichen will. Denn die Funktion bestimmt zu einem große Teil die Gestaltung. Wer einen Online-Shop entwickeln will, braucht dynamische Seiten, die eine große Flexibilität erlauben, aber auch viele automatische Prozesse beinhalten.

Wenn es hingegen um eine Unternehmenspräsentation geht, wird man vielen verschiedenen Nutzern die Rechte geben müssen, Inhalte zu veröffentlichen oder zu verändern. Bei einem Blog braucht man wiederum eine Software, die Inhalte auch für Suchmaschinen optimal darstellt.

Die Konzeption ist einer der wichtigsten Schritte bei der Entwicklung von Webseiten. Erst wenn man weiß, was man will, kann das auch von einer Agentur umgesetzt werden. Deswegen braucht es einen umfangreichen Anforderungskatalog. In diesem sind die gewünschten Elemente, Funktionen und Prozesse beschrieben.

Produkte einpflegen, Benutzerrechte verwalten

Bei einem Online-Shop sind solche Funktionen zum Beispiel ein Interface für das Einpflegen neuer Produkte, eine Schnittstelle zur Buchhaltung, das Setzen von Cookies entsprechend der gesetzlichen Vorgaben und die einfache Bedienung auf einem Mobiltelefon. Wer einen Marktplatz schaffen will, wird viel Arbeit mit der Verwaltung der Nutzer und ihrer unterschiedlichen Rechte haben. Außerdem braucht es intelligente Suchfunktionen, die es dem Benutzer einfacher machen, bestimmte Produkte zu finden. Sowohl bei Shops als auch bei Marktplätzen muss man außerdem Vorgaben von Bezahldiensten und Kreditkartenunternehmen erfüllen.

Bei einer Unternehmenswebsite wird man das Corporate Design übernehmen müssen. Das liegt nicht immer in digitaler Form vor und muss entsprechend angepasst werden. Auch wird man bei den Texten und der Auswahl von Bildern weniger Freiheiten haben. Manchmal muss man auch Überzeugungsarbeit leisten, wenn Geschäftsführer und Vorstände ihr Bild am liebsten auf jeder Seite haben wollen.

Blogs sind am einfachsten einzurichten, brauchen dafür aber ein inhaltliches Herausstellungsmerkmal, um erfolgreich zu sein. Je spezifischer das Blog, umso höher wird auch der Aufwand für die Contentgestaltung sein.