Unter dem Begriff Webtools werden alle Werkzeuge verstanden, mit denen man Inhalte im Internet gestalten und veröffentlichen kann. Sie sollen es dem Anwender leichter machen, Webseiten selbst ohne Programmierkenntnisse zu verwalten und auch zu erstellen.

Eines der ersten Werkzeuge war die Software Dreamweaver. Hiermit konnte auch ein Laie eine Webseite erstellen, da die komplette Bedienung über grafische Elemente funktionierte. Man musste lediglich ein Textfeld aufziehen und konnte dann die Inhalte einfügen. Selbst die Software Word bietet die Möglichkeit, Texte im HTML-Format abzuspeichern.

Das Problem bei diesen einfachen Werkzeugen ist, dass sie statische Seiten erstellen. Im Web 2.0 war das noch kein Problem, die meisten Seiten waren statisch und in einer festen Struktur verankert. Heute sind Webseiten aber dynamisch: Sie haben ein festes Gerüst, das aber mit ständig wechselnden Inhalten gefüllt wird.

Das CMS hilft auch dem Anfänger

Entsprechend haben sich auch die Werkzeuge verändert. Heute muss man als Amateur gar keine Elemente mehr verschieben. Die neuen Webtools lassen die Benutzer Inhalte als Text sowie Bilder einfügen, den Rest erledigt die Software des Contentmanagement-Systems (CMS). Vorbei sind auch die Zeiten, in denen man Dateien über das FTP-Protokoll hochladen musste. Heute gibt es ein Webinterface, und Texte werden sogar direkt in die Datenbank geschrieben.

Das Design kann in Form eines Templates gratis oder gegen eine Gebühr mit wenigen Klicks aktiviert werden. Selbst die Farbgebung, Einbindung eigener Logos und Auswahl bestimmter Schriften ist ohne große Webgestaltungs-Kenntnisse zu bewerkstelligen. Manches CMS lässt es sogar zu, Elemente zu verschieben und die Anordnung zu wechseln. Außerdem kann man sich auch anzeigen lassen, wie die Seite auf einem Mobiltelefon aussieht.

Ein weiteres hilfreiches Werkzeug für alle, die selbst einmal eine Webseite ins Netz stellen wollen, sind Programme, die Bilder komprimieren. Denn wer hochauflösende Bilder auf seine Webseite lädt, macht sie sehr langsam, weil große Mengen Daten heruntergeladen werden müssen. Gute Komprimierungs-Tools reduzieren diese Datenmengen erheblich, die Qualität bleibt aber erhalten.